Der Stockschirm: Eine jahrhundertealte Geschichte

Schirme sind eine praktische Erfindung: Sobald es anfängt zu regnen, zu hageln oder zu schneien, bieten uns Regenschirme einen zuverlässigen Schutz vor Nässe. Im Sommer sind sie gar als schattenspendende Accessoires im Einsatz. Besonders bewährt hat sich der Stockschirm, der heute zu den am häufigsten genutzten Schirmtypen zählt. Der Stockschirm besteht aus einer Plane aus Stoff, Nylon oder Polyamid, gespannt auf Kiele und an einem langen Stiel befestigt. Zum Halten ist beim Stockschirm ein Griff vorhanden, der in Form eines gebogenen Spazierstock-Griffes, oder auch als Knauf in Erscheinung tritt.

 

Die Geschichte des Regenschirms geht viele Jahrhunderte zurück. Schon im Jahr 802 wurde der Schirm erstmals schriftlich erwähnt. Seitdem haben sich Stockschirme kontinuierlich weiterentwickelt, und es gibt sie heute in allen möglichen Farben, Formen, Größen und Materialien. Im Jahr 2007 gingen rund 25 Millionen Regenschirme über die Ladentheke. Auch Kinder lieben die Schirme, um bei Regenwetter nicht auf das Spielen im Freien verzichten zu müssen. Spezielle Stockschirme als Kinderschirme sind mit kindgerechten, fröhlichen Motiven bedruckt und in der Größe und ihrem Gewicht auf ihre kleinen Träger abgestimmt.

 

Bei den Stockschirmen unterscheidet man zwischen Automatikschirmen und Vollautomatikschirmen. Während Automatikschirme mit der Hand geöffnet und geschlossen werden, funktioniert dies bei Stockschirmen mit Vollautomatik ganz bequem per Knopfdruck.

 

Der Stockschirm ist zwar nicht so klein und handlich wie ein Taschenschirm, jedoch ebenfalls leicht zu transportieren. Ein leichtes Gewicht und die Tatsache, dass die meisten Stockschirme mit einem Klettverschluss oder Druckknopf schmal zusammengefaltet werden, erleichtern das Tragen. Auch als Spazierstock lässt sich der Stockschirm komfortabel nutzen – ideal für ältere Menschen und alle, die nicht so gut zu Fuß sind.


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